12.12.2011 / Inland / Seite 5

Mastanlagen abgefackelt

Widerstand gegen Schlachtfabrik Wietze: Zum vierten Mal brannte jetzt in Niedersachsen eine Baustelle

Matthias Rude
Zum vierten Mal haben Unbekannte in Niedersachsen einen Brandanschlag auf im Bau befindliche Hühnermastanlagen verübt. Wie am Wochenende bekannt wurde, brach wenige Tage zuvor bei einem Gebäude in Schnega (Landkreis Lüchow-Dannenberg) an mehreren Stellen Feuer aus. Der Brand wurde allerdings schnell gelöscht, es soll ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden sein.

Begonnen hatte die Serie im Juli 2010 in Sprötze, wo die gesamte Anlage abgefackelt wurde. Danach brannte es bei Vechelde und – erst im vergangenen Oktober – in Mehrum.

Die Anlagen sind als Zulieferbetriebe für den umstrittenen Großschlachthof in Wietze gedacht. Dort sollen acht Hühner pro Sekunde getötet werden, 135 Millionen im Jahr. Das Großprojekt der Gruppe Rothkötter wäre damit der größte Geflügelschlachthof in Europa. Die Fabrik kann aber e...



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