30.11.2011 / Ausland / Seite 6

Russische Hilfe

Moskau entsendet Flugzeugträger vor Syriens Küste. Kein Stopp der Waffenlieferungen an Damaskus

Karin Leukefeld
Die Spannungen zwischen dem Westen und Rußland wegen des unterschiedlichen Umgangs mit Damaskus nehmen zu. Die USA, die Europäische Union, die Türkei und die Arabische Liga folgen in ihrer Politik weitgehend den Forderungen der syrischen Exilopposition. Mit Sanktionen, der Ablehnung eines nationalen Dialogs und der Androhung einer Militärintervention ist es ihnen gelungen, Syrien weitgehend zu isolieren. Die BRICS-Staaten Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika kritisieren dagegen das gewaltsame Vorgehen syrischer Sicherheitskräfte, setzen sich aber zugleich aktiv für einen Dialog ein. Zudem weisen sie auf bewaffnete Aufständische in dem Mittelmeerstaat hin, die mit ausländischer Unterstützung die arabische Republik destabilisieren. Die »Freie Syrische Armee«, deren Anführer unter dem Schutz der Türkei von einem Flüchtlingslager nahe der Grenze nach eigenen Aussagen Angriffe in Syrien koordinieren, fordert den »Sturz des Regimes« und verlangt dafü...

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