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25.11.2011 / Titel / Seite 1

Tag des Zorns

Peter Steiniger
Bereits am späten Mittwoch abend ging auf Lissabons Flughafen Portela gar nichts mehr. Ab 21.50 Uhr zeigten die Anzeigetafeln in der Abflughalle sämtliche Flüge als gestrichen an. Die am Boden bleibenden Maschinen waren der Auftakt zu einem landesweiten politischen Generalstreik, den die Gewerkschaftszentralen CGTP und UGT für den Donnerstag im öffentlichen Sektor und in der Privatwirtschaft ausgerufen hatten. Es wurde eine der größten Protestaktionen der letzten Jahrzehnte. Am spürbarsten war der Stillstand im traditionell arbeitskampferprobten Verkehrssektor. In der Hauptstadt und in der nördlichen Metropole Porto fuhr keine U-Bahn. Auch der Fährverkehr in Lissabon war komplett eingestellt. Es verkehrten kaum Busse und Eisenbahnen. Gestreikt wurde bei der Müllabfuhr, in Fabriken, Krankenhäusern und Schulen. An mehreren Orten kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Streikposten und der Polizei.

Der Ausstand richtete sich gegen das Sparprogramm der seit ...

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