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17.11.2011 / Feuilleton / Seite 13

Monster, Held oder Dieb

Ein Dokfilm über den gefangenen russischen Oligarchen Michail Chodorkowski

André Weikard
Morgen seht ihr mal, wie das geht«, soll Putin vor seinem Duzfreund Gerhard Schröder geprahlt haben. Dessen früherer Kanzler-Stellvertreter Joseph Fischer erinnert sich noch gut daran. Kurz darauf ließ der Kremlchef Rußlands Megakonzern Jukos zerschlagen und den reichsten Mann des Landes hinter Gitter bringen. So geht das!

Der reichste Mann Rußlands, das war damals Michail Chodorkowski. Der Dokumentarfilmer Cyril Tuschi erzählt seine Geschichte. Angefangen vom Chemiestudenten, der in der Jugendorganisation Komsomol Karriere macht, über den rücksichtslosen Bankier, bis zum übermütigen Putin-Herausforderer trägt der russischstämmige Berliner Tuschi zusammen, was er über Chodorkowski finden kann. Er trifft die Mutter des Oligarchen und redet mit seinem Sohn. Er reist nach Rußland, England, Israel und in die USA, um Freunde, Kollegen, Anhänger und Gegner Chodorkowskis zu treffen. Er verbingt fünf Jahre mit den Recherchen und nimmt dabei 180 Stunden Filmmater...

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