Der Schwarze Kanal
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12.11.2011 / Ausland / Seite 2

»Kuba hilft mit medizinischem Personal«

Rund 180000 Sahrauis vegetieren in Flüchtlingslagern in der algerischen Wüste. Ein Gespräch mit Maite Berzosa

Stefan Natke
Maite Berzosa aus Donostia (San Sebastian) ist Mitglied der baskischen Solidaritätsorganisation »Asociación de amigos de la R.A.S.D.« Die R.A.S.D. ist die von der Befreiungsorganisation Polisario ausgerufene »Demokratische Arabische Republik Sahara«, bis 1975 die spanische Kolonie Westsahara

Sie kommen soeben aus der Sahara zurück, aus den Flüchtlingslagern der Polisario in der algerischen Stadt Tindouf. Wie ist die Lage der Sahrauis, die dort leben?

Dort leben zur Zeit 180000 Menschen, wir müssen aber auch an diejenigen denken, die in den von Marokko besetzten Gebieten der Westsahara leben. Die Situation in den Lagern ist ernüchternd, die Männer sind meist irgendwo zum Studium im Ausland, deswegen wird das Leben im Lager fast ausschließlich von Frauen organisiert, sowohl administrativ als auch kulturell. Zum Überleben sind sie auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen, die eigene Lebensmittelproduktion ist sehr bescheiden, und andere Waren werden nicht herges...

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