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08.11.2011 / Ausland / Seite 7

Unruhe schüren

USA raten syrischen Oppositionellen, ihre Waffen trotz angekündigter Amnestie nicht abzugeben

Karin Leukefeld, Damaskus
Die Syrer hatten auf ein ruhiges Opferfest (Eid Al-Adha) der Versöhnung gehofft. Gemäß dem Abkommen mit der Arabischen Liga Mitte vergangener Woche hatte die syrische Regierung eine Amnestie für alle angekündigt, die sich bewaffnet am Aufstand beteiligt hatten. Wer nicht getötet habe und seine Waffe innerhalb einer Woche abgebe, bleibe straffrei, teilte das Innenministerium mit. Am nächsten Tag folgte eine Amnestie für alle, die sich unerlaubt von der Truppe entfernt hätten, sofern sie sich innerhalb von 60 Tagen bei ihrer Einheit zurückmelden würden. Am Samstag wurden rund 700 Gefangene freigelassen und angekündigt, daß der Rückzug der Armee aus Wohngebieten am ersten Festtag beginnen solle. Der selbsternannte Anführer der »Freien Syrischen Armee« (SFA), Riad Asa’ad erklärte daraufhin gegenüber Reportern, seine Kämpfer sollten ihre Angriffe einstellen. Auf dem Blog »Syria Comment« berichtete ein Teilnehmer, er habe bei der Fahrt von Homs nach Alepp...

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