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07.11.2011 / Ausland / Seite 6

Islamistische Esel

Kenias Militär versenkt Fischerboote und bedroht somalische Bevölkerung

Knut Mellenthin
Drei Wochen nach Beginn ihrer Invasion ins Nachbarland Somalia stecken die kenianischen Streitkräfte im Schlamm der Regenzeit fest. Sie haben noch keines ihrer erklärten Kriegsziele erreicht, sind Überfällen der islamistischen Al-Schabab ausgesetzt – und terrorisieren die Bevölkerung.

Die Marine der Angreifer hat in der vergangenen Woche mindestens zwei Fischerboote versenkt und dabei zahlreiche Menschen getötet. Am Donnerstag gab Kenias Militärsprecher Major Emmanuel Chirchir bekannt, daß am Vortag ein kleines Schiff mit 18 Al-Qaida-Kämpfern an Bord zerstört worden sei, wobei alle Insassen ums Leben gekommen seien. Chirchir, der seine Botschaften gern über Twitter verbreitet, stellte als Beweis Videoaufnahmen des brennenden Schiffes ins Internet. Der Zwischenfall hatte vor Ras Kamboni, dem südlichsten Punkt Somalias, stattgefunden.

Indessen wurde am Freitag durch örtliche Berichte eindeutig klar, daß es sich bei den Angegriffenen um kenianische F...



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