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07.11.2011 / Ausland / Seite 7

Schlag gegen Friedensprozeß

Kolumbianische Armee tötet Kommandeur der FARC

Modaira Rubio, Caracas
In einer am Wochenende verbreiteten Erklärung haben die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) den Tod ihres obersten Comandante Alfonso Cano bestätigt. Er war am Freitag (Ortszeit) bei Angriffen der Regierungstruppen auf ein Lager der Guerillaorganisation in Cauca getötet worden. Die genauen Umstände seines Todes sind bislang unklar. Während die Regierung in Bogotá erklärte, Cano sei »im Kampf gefallen«, gibt es Zeugenaussagen, wonach Cano bereits entwaffnet gewesen sei, als er von drei tödlichen Schüssen getroffen wurde.

»Dies ist nicht das erste Mal, daß die Unterdrückten und Ausgebeuteten Kolumbiens um einen ihrer großen Anführer weinen«, heißt es in dem Kommuniqué der FARC, das der aus dem schwedischen Exil arbeitenden alternativen Nachrichtenagentur Neues Kolumbien (ANNCOL) übermittelt wurde. »Der Frieden in Kolumbien wird nicht aus einer Demobilisierung der Guerilla geboren werden, sondern aus der endgültigen Beseitigung der Ursachen, die z...

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