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28.10.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Klub der Übermächtigen

Schweizer Studie zeigt auf, wie knapp 150 Superkonzerne die Weltwirtschaft zu ihrem Spielball machen. Neue Argumente für »Occupy«-Bewegung

Ralf Wurzbacher
Geld regiert die Welt. Das weiß heute fast jeder. Aber geht es auch etwas genauer? Neuerdings schon. Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich haben akribisch nachgebohrt und Beängstigendes ans Licht befördert. Nach ihren Erkenntnissen halten gerade einmal knapp 150 multinationale Konzerne die Fäden des weltweiten Wirtschaftsgeschehens in der Hand. Bezeichnend außerdem: Den Löwenanteil dieser Übermächtigen stellen Unternehmen aus der Finanzindustrie. Die Befunde kommen zur rechten Zeit und sind Wasser auf die Mühlen der globalisierungskritischen Bewegung. Ihre Losungen »Occupy Wallstreet« oder »Occupy Frankfurt« treffen die Richtigen, sprich die verborgenen Strippenzieher des Systems.

Umfassender Ansatz

James Glattfelder, Stefano Battiston und Stefania Vitali von der Schweizer Vorzeigehochschule sind die Frage nach Art und Umfang ökonomischer Vorherrschaft anders angegangen als sonst. Sie begnügten sich nicht damit, nur plump das...

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