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11.10.2011 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

»Ver.di hat sich nicht gerührt«

Tod eines Hafenarbeiters in Hamburg wirft Fragen nach der Verquickung von Gewerkschaft und Unternehmen auf. Ein Gespräch mit Rolf Geffken

Gitta Düperthal
Rolf Geffken ist Rechtsanwalt in Hamburg

Der 45jährige Hafenarbeiter Uwe Kröger ist während der Arbeit als Containerbrückenfahrer bei der Firma Eurokai in Hamburg an einer Herzattacke gestorben. Eineinhalb Stunden dauerte es, bis ärztliche Hilfe eintraf, unter anderem weil kein firmeneigenes Rettungssystem existiert. Jetzt weigert sich die Firma, Schadenersatzforderungen der Witwe nachzukommen. Wie bewerten Sie dieses Verhalten?

Nachdem der Hafenarbeiter Uwe Kröger am 31. Dezember 2009 den tödlichen Herzanfall erlitten hatte, erklärte sich die Firma einzig bereit, freiwillige Leistungen aus einer sogenannten Unterstützungskasse zu zahlen -- eine einmalige Zahlung von etwa 15000 Euro. Das ist jedoch keine Entschädigung. Auf die darüber hinausgehenden Forderungen seiner Witwe, die durch den Tod ihres Ehepartners auch den Ernährer ihrer Familie verloren hat, will das Unternehmen nicht eingehen. Die Witwe selber war nicht berufstätig und hat drei Kinder, zw...

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