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05.10.2011 / Inland / Seite 8

»Damit ist gemeint, Löhne und Gehälter zu sparen«

In Dresden will der Stadtrat Krankenhäuser zu einer städtischen GmbH umformen. Ein Gespräch mit Dorit Wallenburger

Steve Kühne
Dorit Wallenburger ist Vorsitzende der ver.di-Betriebsgruppe im Krankenhaus Dresden-Neustadt und aktiv in der Bürgerinitiative »Hände weg von unseren Krankenhäusern!«

Die beiden Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt mit zusammen etwa 2500 Beschäftigten sollen nach dem Willen des Dresdner Verwaltungsbürgermeisters Detlef Sittel (CDU) von städtischen Eigenbetrieben in eine städtische GmbH umgewandelt werden. Was genau hat die Stadtratsmehrheit aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen vor?

Die beiden Krankenhäuser sind in ganz Sachsen die letzten beiden Eigenbetriebe. Und die letzten Krankenhäuser, in denen die Beschäftigten nach dem TVöD bezahlt werden. Die Stadtratsmehrheit will nun eine Umwandlung in eine städtische GmbH beschließen, um »die Krankenhäuser zukunftsfähig zu machen«. Damit ist natürlich gemeint, Löhne und Gehälter zu sparen. Das ist ganz einfach, indem die Stadt als neue Geschäftsführerin der GmbH nicht wieder in den Kommun...

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