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29.09.2011 / Feuilleton / Seite 12

Marx in Rußland: Eine Wiederkehr

Kein orthodoxer Retrosalat: Eine Tagung in Berlin verhandelte die Sicht von Marx und Engels auf die russische Entwicklung

Manfred Lauermann
Wie lange ist es her, daß auf einer wissenschaftlichen Tagung in Berlin russisch gesprochen wurde? Wie lange, daß nicht neoliberales, jelzinisiertes Fastfood oder orthodox-russischer Retrosalat gereicht wurden, sondern weit schmackhaftere Kost? Nämlich Marx’ und Engels’ »Sicht auf die europäische Politik und sozialpolitische Entwicklung Rußlands«, am Wochenende initiiert vom »Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition«, mitveranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und deren Berliner Sektion »Helle Panke«. MEGA ist bekanntlich die Abkürzung für die Marx-Engels-Gesantausgabe. Eine Veröffentlichung der Vorträge ist für nächstes Jahr geplant.

Stellen wir uns ein historisches Gemälde von Ilja J. Repin vor, welches restauriert wird: Obwohl das Ganze als Gestalt präsent ist, beugt man sich nur über einen Ausschnitt, den man Detail für Detail nach verderbten Stellen absucht, zuweilen die Farben auffrischt. Ähnlich verhält es sich mit dem Thema...

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