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27.09.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

EU auf der Strafbank

Auf zur »Hebel-Party«: Euro-Land soll Schuldenkrise durch Endloskredit lösen. Auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank gab es Ratschläge gratis

Klaus Fischer
Die schlechte Nachricht für alle, die den Euro durch noch mehr Schulden retten wollen, kam am Wochenende von Standard & Poor’s (S&P): Eine mögliche Aufstockung des vorläufigen Rettungsschirms EFSF könnte sich negativ auf die Kreditwürdigkeit der Mitgliedsländer auswirken, warnte die neben Moody’s führende internationale Ratingagentur. Die verschiedenen Alternativen könnten unterschiedliche Konsequenzen haben – auch für führende Euro-Staaten wie Frankreich und Deutschland, sagte S&P-Experte David Beers am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Das ist – falls ernst gemeint – starker Tobak. Denn es konterkariert fast alle bislang von der Euro-Gruppe, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) favorisierten Krisenlösungsansätze schlicht dadurch, daß diese immer teurer würden.

Die Experten der US-Agentur gehen offenbar davon aus, daß eine Erhöhung der Kreditaufnahme (ob durch den EFSF oder andere Konstrukte) die B...

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