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17.09.2011 / Feuilleton / Seite 12

Komische Oper USA

Blick in politische Zeitschriften

Johannes Schulten
Die Prognose, das Ende der USA als Führungsmacht stehe bevor, ist fast so alt wie deren globale Hegemonie. Ganze Schulen von Sozialwissenschaftlern haben seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Forschungstätigkeit darauf verwendet, alle Jahre wieder den Absturz oder die imperiale Überdehnung des Riesen vorherzusagen und mögliche Nachfolger zu präsentieren. Mit mäßigem Erfolg.

In ihrer Septemberausgabe widmen sich auch die Blätter für deutsche und internationale Politik wieder einmal dem Thema »USA im Sturzflug?«. Anlaß für den erneuten Abgesang gibt das Sommertheater um die beinahe im US-Kongreß gescheiterte Erhöhung der Schuldenobergrenze. Es äußern sich drei ältere US-amerikanische Intellektuelle: der Publizist William Pfaff, der Linguist und Globalisierungskritiker Noam Chomsky und der Ökonomie­nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Im wesentlichen sehen sie die Gründe eines etwaigen Niedergangs weniger in externen »Bedrohungen« wie China, als vielmehr i...

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