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14.09.2011 / Inland / Seite 5

Kritik an »moderner Form der Sklaverei«

Zeitarbeitsfirma verlangt »Vermittlungshonorare« bei Übernahme von Beschäftigten durch Entleihfirmen

Herbert Wulff
Die Linke hat aktuell bekannt gewordene Praktiken des Zeitarbeitskonzerns Randstad zum Anlaß genommen, ihre Forderung nach einer Gesetzesänderung zu bekräftigen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sei »mit ihrer Leiharbeitspolitik kläglich gescheitert«, so Jutta Krellmann, arbeits- und mitbestimmungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. »Ihr Gesetz ist löchrig wie ein Schweizer Käse und verhindert selbst die extremen Formen der Ausbeutung nicht«, erklärte Krellmann am Montag nachmittag in Berlin.

Die Berliner Zeitung hatte am Montag berichtet, Randstad verlange horrende »Vermittlungshonorare« im Falle einer Übernahme von Beschäftigten durch Entleihfirmen. So stelle der Branchenprimus bis zu 16 Prozent eines Jahresbruttoeinkommens in Rechnung. Bei d...

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