09.09.2011 / Ausland / Seite 6

Terror gegen Anerkennung

Anschläge israelischer Siedler auf Palästinenser nehmen zu

Karin Leukefeld
Israelische Siedler haben in der Nacht zum Donnerstag in verschiedenen Dörfern in der Umgebung von Nablus mehr als 35 Olivenbäume entwurzelt, Autos angezündet und in Yatma, einem Dorf südlich von Nablus, die Moschee in Brand gesteckt. Dort sprühten sie zudem Hetzparolen gegen Muslime und Araber an die Wände, berichteten Einwohner des Ortes der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan News. Vermutlich kamen die Täter aus der illegalen Siedlung von Yitzhar. Am vergangenen Montag war eine Moschee in dem Ort Kusra angezündet worden, der ebenfalls nahe bei Nablus liegt. Dort hatten die Täter in hebräischer Sprache »Mohammed ist ein Schwein« und den Davidstern an die Wände geschmiert. Radikale Siedler griffen zudem am Mittwoch auch Einrichtungen der israelischen Armee an.

Die Übergriffe von Siedlern auf die Palästinenser nehmen seit Wochen zu. Nach Ansicht eines Sprechers von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sollen die Palästinenser dadurch eingeschüchtert...

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