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07.09.2011 / Thema / Seite 10

Der Gramsci-Mythos

Theorie. Die »Big Five« eines »neuen« Marxismus? Teil II und Schluß: Über die Vereinnahmung Antonio Gramscis durch den Reformismus

Hans-Peter Brenner
Unter marxistisch orientierten Linken bekommt die Frage nach den theoretischen Grundlagen ihres Selbstverständnisses aktuell eine wachsende Bedeutung. Dabei geraten zwei marxistische Persönlichkeiten zunehmend in den Fokus; es sind die deutsche Kommunistin Rosa Luxem­burg und der italienische Kommunist Antonio Gramsci. Teil I des Artikel­s beschäftigte sich mit der Aktualisierung der Rosa-Luxemburg-Legende.

Ein vergleichbares Schicksal wie Rosa Luxemburg erlitt post mortem der italienische Kommunist Antonio Gramsci. Auch im Umgang mit seinem theoretischen Erbe wurde und wird bis heute versucht, ihn zu einem marxistischen Klassiker zu überhöhen, der Marx mindestens gleichrangig sei und zugleich damit einen Beitrag zu leisten, Lenin aus dem Marxismus zu eliminieren und den Marxismus insgesamt im Kapitalinteresse zu »demokratisieren«.

Gramsci als geborener »Anti-Lenin« und Inspirator des »Eurokommunismus« und Rosa Luxemburg als »Mutter der Perestroika« &nd...


Artikel-Länge: 23513 Zeichen

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