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07.09.2011 / Antifa / Seite 15

NPD wieder drin

In Mecklenburg-Vorpommern konnte die neofaschistische Partei erneut in den Landtag einziehen. In einzelnen Gemeinden kam die Partei auf mehr als 30 Prozent

Uli Jeschke
Die Wahlen zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern sind fast abgeschlossen. In einem Wahlkreis, Rügen I, wird erst am 18. September gewählt, weil der CDU-Kandidat verstorben ist. Das wird jedoch nicht viel am Ergebnis ändern. Das große Ziel einer sehr bunten Mehrheit, die Faschisten aus dem Landesparlament und aus den Kommunalparlamenten herauszuhalten, ist nicht erreicht worden.

Die NPD hat zwar im Landesmaßstab 1,3 Prozentpunkte weniger erhalten, kann aber bei erreichten sechs Prozent mit wahrscheinlich fünf Mandaten in den Landtag einziehen. Absolute Spitzenergebnisse erreichte die NPD wieder in den Wahlkreisen Uecker-Randow I und II in Südvorpommern. Während sie ansonsten in allen Wahlkreisen an Prozentpunkten gegenüber 2006 verloren haben, konnten die Neofaschisten in Uecker-Randow I sogar 0,4 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent zulegen. In Uecker-Randow II sind es zwölf Prozent. Diese Wahlkreise liegen im äußersten Nordosten. Sie umfassen die Stadt Uecker...

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