06.09.2011 / Feuilleton / Seite 13

dyr-bul-schtschil

Das Sa-umnische als sozialer Dialekt der russischen Futuristen

Kai Pohl
Vor 99 Jahren veröffentlichten Dawid Burljuk, Welimir Chlebnikow, Alexej Krutschonych und Wladimir Majakowski »Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack«, das Manifest des russischen Futurismus. Passend dazu ist im Leipziger Verlag Reinecke & Voß unlängst die Neuveröffentlichung der »Phonetik des Theaters« erschienen, eine Textsammlung mit Aufsätzen und Gedichten von Alexej Krutschonych und seinen Mitstreitern. Das Buch, übersetzt und herausgegeben von Valeri Scherstjanoi, ist gedruckt nach der 2. Ausgabe, die 1925 im Moskauer Verlag des Allrussischen Dichterverbandes aufgelegt wurde. Die Gedichte im Buch sind in russischer Schrift und in internationaler Lautschrift abgedruckt, weil der Herausgeber sie als unübersetzbar bezeichnet.

Alexej Krutschonych, dessen Biographie – nach Scherstjanoi – die Biographie des russischen Futurismus ist, lebte von 1886 bis 1968. Er war Dichter, Zeichner, Sammler und Herausgeber von 140 Künstlerbüchern, als dere...

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