02.09.2011 / Inland / Seite 2

Anzeige gegen Heckler & Koch

Verdacht auf Lieferung von G-36-Gewehren an Libyen

Nach Berichten über Funde von G-36-Gewehren aus deutscher Produktion in Libyen haben Friedensaktivisten den baden-württembergischen Waffenhersteller Heckler & Koch wegen illegaler Waffenlieferungen angezeigt. Wie Sprecher der Aktion »Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!« am Donnerstag in Stuttgart und Berlin mitteilten, werfe man der Firma aus Oberndorf am Neckar Verstöße gegen das Kriegswaffenkontroll- und gegen das Außenwirtschaftsgesetz sowie Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Zudem forderten Kampagnenvertreter von der Bundesregierung zu klären, wie die Waffen nach Libyen gelangt sind.

Das ARD-Magazin Kontraste und die Stuttgarter Nachrichten hatten berichtet, die Kämpfer gegen den ehemaligen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi setzten G-36-Sturmgewehre ein. Große Mengen der Waffe...

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