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25.08.2011 / Inland / Seite 2

»Rentenniveau sinkt bis 2030 um etwa 25 Prozent«

Immer mehr Ruheständler müssen nebenher jobben, um über die Runden zu kommen. Ein Gespräch mit Alfred Spieler

Gitta Düperthal
Alfred Spieler ist Referent für Sozialpolitik des Bundesverbandes der Volkssolidarität

Nach aktuellen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums ist die Zahl der 65 bis 74jährigen Rentner, die nebenher jobben, seit 2000 von 416000 auf 660000 gestiegen. Im Ministerium hält man das für ein Zeichen, daß Ältere gern arbeiten möchten– aber ist das nicht vielmehr ein Hinweis darauf, daß die Alterarmut zunimmt?

Dieser Anstieg ist schon bedenklich. Allerdings gibt es keine Analyse darüber, ob das Jobben neben der Rente in Minijobs tatsächlich in Altersarmut begründet ist– oder ob ältere Menschen beruflich noch etwas tun möchten. Um das feststellen zu können, bedarf es genauerer Untersuchungen, die bislang nicht vorliegen. Tatsache ist, daß die Einkommen der Neurentner rückläufig sind. Zudem ist die Kaufkraft der Renten in den vergangenen Jahren gesunken, zum Beispiel durch Nullrunden oder Rentenanpassungen unterhalb der Preissteigerungsrate. Das könnte für ...

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