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25.08.2011 / Ausland / Seite 6

Kein Jubel

In Lateinamerika hält sich die Freude über den Sturz Ghaddafis in Grenzen

André Scheer
Während weltweit die meisten Massenmedien bereits den Sturz des libyschen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi gefeiert haben, halten zahlreiche Regierungen in Lateinamerika und Afrika an ihrer Verurteilung der NATO-Intervention gegen das nordafrikanische Land fest. »Der Imperialismus bringt die Völker dazu, sich wie Hunde zu bekämpfen, bewaffnet Gruppen hier und dort, um sie anschließend zu bombardieren und das Land zu besetzen und sich ihre Reserven und ihr Erdöl anzueignen«, erklärte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Dienstag (Ortszeit) in Caracas. Seine Regierung werde in Libyen keine Regierung anerkennen, »die in Folge dieser imperialistischen Aggression installiert« werde. Die einzige legitime Führung des Landes sei die von Muammar Al-Ghaddafi.

In Managua erklärte Bayardo Arce, der als Wirtschaftsberater dem Kabinett von Präsident Daniel Ortega angehört, die nicaraguanische Regierung werde einem Asylantrag Ghaddafis stattgeben, sollte dieser gestellt ...

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