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25.08.2011 / Ausland / Seite 7

Aufruf zum Streik

Gewerkschaften wehren sich gegen Kürzungspläne der italienischen Regierung. Rezession befürchtet

Micaela Taroni, Rom
Italiens Gewerkschaftsverband CGIL reagiert mit einem Aufruf zum Generalstreik auf die milliardenschweren Kürzungen, die von der Regierung Berlusconi angekündigt worden sind. CGIL, die mit sechs Millionen Mitgliedern stärkste Gewerkschaftsorganisation des Landes, hat für den 6. September eine achtstündige Arbeitsniederlegung beschlossen, die von Demonstrationen in allen größeren Städten begleitet werden soll.

»Mit den Sparplänen wird der Druck auf Arbeitnehmer und Pensionisten noch größer. Von ihnen werden Opfer verlangt, die ihre Möglichkeiten übersteigen«, begründete CGIL-Chefin Susanna Camusso die Maßnahme. Sie bemängelte zudem, daß das Sparprogramm, mit dem die Regierung Berlusconi in zwei Jahren die Ausgaben um 45 Milliarden Euro kürzen will, keinerlei wirtschaftsfördernde Maßnahmen enthalte. Heftigen Protest löste bei der Gewerkschaft auch der Plan der Regierung aus, das Arbeitsrecht zu reformieren. Ziel ist demnach die Flexibilisierung von Arbeits...

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