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24.08.2011 / Ausland / Seite 6

Malawi in der Krise

Präsident löst Regierung auf. Oppositionsgruppen kündigen neue Proteste an

Simon Loidl
Ende vergangener Woche hat der Präsident von Malawi, Bingu wa Mutharika, die Regierung des südostafrikanischen Landes aufgelöst. Die Maßnahme ist als Reaktion auf die zunehmende Unzufriedenheit der Bevölkerung des Binnenstaates mit der derzeitigen Politik zu sehen. Im Juli war es zu mehrtägigen Unruhen gekommen, bei deren Niederschlagung 19 Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt wurden. Eine der Forderungen der Protestierenden war die Verkleinerung des Regierungsapparates, da nach Ansicht einiger Kritiker die aufgeblähte Administration zu Ineffizienz geführt und die derzeitige Krise ausgelöst habe.

Daß Mutharika dieser Forderung nun in gewisser Weise nachkommt, dürfte mit der Furcht vor neuen Protesten zusammenhängen. Am 20. Juli hatten Oppositionsgruppen der Regierung einen Forderungskatalog übergeben und ein Ultimatum gestellt, das Mitte letzter Woche ausgelaufen ist. Ab diesem Zeitpunkt sollten erneut Kundgebungen abgehalten werden, wenn bis da...

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