19.08.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Gefahrenzone«

Hunger und Unterernährung: Weltbank warnt vor leeren Lagern und starken Preisschwankungen bei den Grundnahrungsmitteln

Wolfgang Pomrehn
Die Weltbank warnt vor hohen Verbraucherkosten für Nahrungsmittel. Auf dem globalen Markt hatte das Preisniveau nach Angaben der Weltnahrungsmittel- und Agrarorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Ende 2010 erstmals die bisherigen Langzeit-Höchststände von 2008 überschritten, war dann jedoch wieder etwas gesunken. Beide Organisationen sprechen jedoch von großen und unvorhersehbaren Preisschwankungen, die aktuell eine Gefahr insbesondere für die ärmsten Bevölkerungsschichten darstellen.

Nach Angaben der Washingtoner Banker lagen die Preise für Grundnahrungsmittel im Juli 2011 auf dem Weltmarkt im Durchschnitt 33 Prozent über den Vorjahreswerten. Mais sei um 84 Prozent teurer gewesen, Weizen um 55 und Soja um 47 Prozent. Der Preis für Reis sei von Februar bis Mai gefallen, habe aber seitdem wieder zugelegt. An den US-Börsen sind die Notierungen für zum Jahresende zu liefernden Weizen im späten Frühjahr zunächst deutlich gefallen, ziehen aber in den letz...

Artikel-Länge: 5785 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe