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16.08.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Ortegas Sender

In Nicaragua soll ein neuer Fernsehkanal der Meinungsmache der rechten Medienkonzerne Paroli bieten. Geführt wird er von der Präsidentenfamilie

André Scheer
Tomás Borge war schon als Innenminister des sandinistischen Nicaragua bis 1990 als Freund klarer Worte bekannt. Auch heute noch greift der mittlerweile 81jährige, der sein Land seit 2007 als Botschafter in Peru vertritt, regelmäßig in die politische Debatte Nicaraguas ein. So veröffentlichte er in der vergangenen Woche unter der Überschrift »Die Lüge ist ein Geschäft« einen Artikel auf der Home­page des unabhängigen Rundfunksenders Radio La Primerísima, in dem er sich mit der Rolle der privaten Medienkonzerne in Lateinamerika und darüber hinaus auseinandersetzt. »Familien von Multimillionären sind Eigentümer der am meisten gesehenen, gehörten, gelesenen und verlogenen Medien«, faßt er zusammen und nennt als Beispiele die von der Familie Noble kontrollierte Clarín-Gruppe in Argentinien oder die venezolanische Familie Cisneros, die den Fernsehkanal und Telenovelaproduzenten Venevisión beherrscht. Für Europa nennt er nicht nur den italienischen Fernsehmogul ...

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