13.08.2011 / Feuilleton / Seite 13

Die Filipows in Madrid

Arbeiterfotografie vor dem Zweiten Weltkrieg – eine Ausstellung im Museum Reina Sofia

Rudolf Stumberger
Die europaweit bisher größte Ausstellung über die »Bewegung der Arbeiterfotografen 1926–1939« hat den Titel »Una luz dura, sin compasión« (Ein hartes, gnadenloses Licht). Noch bis 22. August sind im Madrider Museum Reina Sofia mehr als 1000 Exponate aus der Sowjetunion, europäischen Ländern und den USA zu sehen. Kurator Jorge Ribalta: »Eines der Hauptziele der Ausstellung ist es, die lange Zeit vergessene, an den Rand gedrückte oder unterdrückte Bewegung der Arbeiterfotografie wieder als ein Schlüsselelement in der Geschichte der Fotografie darzustellen.«

Die Exposition beginnt mit Originalabzügen aus der berühmten Serie über die sowjetischen »Filipows« von 1931. Diese Bildreportage zeigte eine siebenköpfige Arbeiterfamilie in Moskau als Beispiel für die propagierten Errungenschaften. Ein Leben mit moderner Wohnung, Arbeitsplätzen in neuen Fabriken, Kulturhäusern und Kinderbetreuung. Exemplarisch steht dafür ein Porträt der Arbeitertöchter Vera und...

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