30.07.2011 / Ausland / Seite 7

Mißtrauen in Bengasi

Militärchef der libyschen Rebellen getötet. Verwirrung um Hintermänner und Ursachen

Karin Leukefeld
Nach dem Tod des Militärchefs der libyschen Rebellen herrscht unter diesen Mißtrauen. General Abdel Fattah Yunis war am Donnerstag abend auf dem Weg von Brega nach Bengasi erschossen worden, mit ihm starben seine zwei Begleiter, Oberst Mohamed Chamis und Kommandeur Nasser Madhur. So jedenfalls stellte es der Chef des selbsternannten Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil, auf einer Pressekonferenz in Bengasi dar. Yunis sei zu einer Befragung nach Bengasi beordert worden, um über die militärische Lage an der Front zu berichten. Das Fahrzeug von Yunis und seinen Begleitern sei dann von einer Gruppe bewaffneter Männer gestoppt worden. Die drei Männer seien erschossen und ihre Leichen anschließend verschleppt worden. Man habe jedoch den Anführer der Angreifer festgenommen. Obwohl Yunis Leichnam bislang angeblich nicht gefunden wurde, verhängte Abdul Dschalil eine dreitägige »Staatstrauer«, um die »großartigen Leistungen des militärischen Führers« z...

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