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23.07.2011 / Inland / Seite 5

Die Charité bummelt

Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert schleppende Umsetzung der Tarifeinigung an Berlins Uniklinikum. Redaktionsverhandlungen dauern an

Herbert Wulff
Die Beschäftigten der Berliner Charité sind sauer. Im Mai hatten sie mit einem einwöchigen Streik eine ordentliche Tariferhöhung erstritten. Doch der Festbetrag von 150 Euro, der jedem Mitarbeiter an Europas größtem Uniklinikum ab Juli zusteht, taucht in den Gehaltsabrechnungen schlicht nicht auf. Auch bei der Umsetzung verbesserter Zuschlagsregelungen läßt sich die Geschäftsleitung Zeit und verweist auf die nicht abgeschlossenen Redaktionsverhandlungen, bei denen das Kleingedruckte des Tarifvertrags geklärt wird. »Eigentlich sollte der ausformulierte Vertrag bis Ende Juli stehen, aber der Arbeitgeber hat seine Hausaufgaben nicht gemacht und sich nicht an die zeitlichen Absprachen gehalten«, kritisiert Carsten Becker, Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe an der Charité, gegenüber junge Welt.

Der Abschluß der Verhandlungen, bei denen eine Vielzahl konkreter Formulierungen zu klären ist, wird nun frühestens für Ende September erwartet. Im Mai hatten sich...

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