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21.07.2011 / Ausland / Seite 7

Wenig Annäherung

Anschlag von 1994 auf jüdisches Zentrum AMIA in Buenos Aires nicht aufgeklärt. Kooperationsangebot Irans

Andreas Knobloch
Als »positiv« bezeichnete die argentinische Regierung am Montag das Angebot des Iran, bei den Ermittlungen zum blutigsten Terrorakt in der Geschichte Argentiniens zu kooperieren. Teheran hatte am Samstag mitgeteilt, daß es den Anschlag von 1994 auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires verurteilt und sich mit den Familien der Opfer solidarisch erklärt. Der Iran sei zu einem »konstruktiven Dialog« bereit und wolle mit der argentinischen Regierung bei der Aufklärung des Falles zusammenarbeiten, der sich am Montag zum 17. Mal jährte, hieß es.

Am Morgen des 18. Juli 1994 war um 9.53 Uhr in der Einfahrt des AMIA im Zentrum der Hauptstadt eine Autobombe explodiert. 85 Menschen wurden getötet, mehr als 300 verletzt. Die Ermittlungen waren von Anfang an überschattet von Vertuschung, Schlampereien und Undurchsichtigkeiten. Spuren, die in den Iran führten, wurde genausowenig nachgegangen wie Hinweisen auf Syrien. Der damalige Präsident Carlos Saúl Mene...

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