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12.07.2011 / Inland / Seite 5

Reallöhne stagnieren

Deutschland zur Zeit nicht EU-Schlußlicht bei Höhe der Einkommen. Wirtschaftsinstitut sieht darin nur »kurzzeitige Ausnahme«

Mirko Knoche
Deutschland ist bei den Löhnen nicht mehr das Schlußlicht in Europa. Das liegt vor allem an der schlechten Gehaltsentwicklung im Rest der EU. Im Durchschnitt der Europäischen Union stagnierten die Reallöhne 2010. In der Bundesrepublik stiegen die Löhne dagegen um ein Prozent. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervor. Diese Zahlen zeigen ein ungewohntes Bild. Bislang war die BRD als notorischer Lohndrücker aufgefallen. Viele Ökonomen sehen darin den Grund für die Auslandsschulden der europäischen Krisenstaaten.

Die europäische Union ist derzeit ökonomisch dreigeteilt. Ein hohes Wachstum verzeichnen Exportländer wie die Bundesrepublik, Finnland und Schweden. Die haben sich 2010 mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts zwischen drei und 5,5 Prozent aus der Krise befreien können. Moderat stieg die Produktion in Staaten wie Frankreich oder Großbritannien, wo...

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