04.07.2011 / Feuilleton / Seite 12

Ohne viel Jewese

Das Gesamtkunstwerk von Alexander Krohn in Berlin präsentiert

Kai Pohl
Wenn man den Raum betritt und bis auf einen Schrubber mit Tequilaflaschenhut nichts sieht, was an Kunst erinnert, dann ist man richtig. Das ist schon die erste der zahlreichen »Ietzen«, die ohne viel »Jewese« in der Ausstellung »einsilbig ist dreisilbig« von Alexander Krohn. Einige Besucher seien gegangen, bevor sie den Raum betreten hatten, erzählt Reinhold Gottwald, Kurator der Ausstellung und Betreiber der Galerie Walden in Berlin.

Präsentiert wird das Gesamtkunstwerk des Musikers, Dichters, Herausgebers, Verlegers und Künstlers Krohn, der mit 40 Jahren bereits fünf Jahrzehnte durchmessen hat. So findet man neben Kinderzeichnungen, Hunden in Acryl auf Leinwand, Freunden bei der Arbeit, zu Geschichten verdichteten Notizen und akribisch gefertigten Objekten (wie das wunderbare Arcimbophon als Hommage an den Renaissancemaler Giuseppe Arcimboldo) stapelweise Schallpl...

Artikel-Länge: 2728 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe