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29.06.2011 / Ausland / Seite 8

»Forderungen nach Arbeit werden wichtiger«

Nicht nur eine Jugendbewegung. Die »Empörten« in Spanien wollen stärker mit den Beschäftigten zusammenarbeiten. Ein Gespräch mit Sara Povo

Wladek Flakin
Sara Povo ist Aktivistin der »Bewegung des 15. Mai« in Saragossa und Mitglied der drittgrößten spanischen Gewerkschaft, der anarchosyndikalistischen CGT

Seit Wochen demonstrieren Hunderttausende Menschen im gesamten spanischen Staat gegen die Kürzungspläne der Regierung. In welchem Zustand befindet sich die sogenannte Bewegung des 15. Mai?

Bei der letzten Großdemo Mitte Juni kamen 500000 »Empörte« auf die Straße. In Madrid, dem Epizentrum der Proteste, gab es sechs Demonstrationszüge aus verschiedeneren Stadtvierteln, die vor dem Kongreß aufeinander trafen, mit mehr als 150000 Menschen. In Barcelona waren es 275000, und in vielen anderen Städten wie Valencia, Sevilla oder Saragossa waren die Demonstrationen ebenfalls gut besucht.

In den vergangen Tagen hat die Repression gegen diese Bewegung stark zugenommen. Wie wird damit umgegangen?

Es kam bereits direkt nach den ersten Demonstrationen in Madrid am 15. Mai zu brutalen Übergriffen. Das war der Grund, wa...

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