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14.06.2011 / Ansichten / Seite 8

Kriegsdividende

Westerwelle bei Bengasi-Rebellen

Werner Pirker
Der gewaltsame Regimewechsel in Libyen soll nun doch nicht ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Am Montag ist Außenminister Guido Westerwelle zu einer Kurzvisite in Bengasi gelandet, um ein deutsches Verbindungsbüro einzuweihen und sich bei dieser Gelegenheit mit Mitgliedern des aufständischen »Übergangsrates« bekanntzumachen. Dessen Vorsitzender Mustafa Al-Dschelail hatte unlängst deutlich gemacht, daß bei der künftigen Neuvergabe der Öllizenzen die Höhe des Beitrages an der Beseitigung des Ghaddafi-Regimes von entscheidender Bedeutung sein werde. Die Kriegsdividende will erst verdient werden. Denn noch werden die Deutschen von den Kriegsalliierten als »Drückeberger« angesehen.

Westerwelles Kontaktaufnahme mit den eher antiquierten Vertretern des »neuen Libyen« erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die NATO ihren Bombenkrieg extrem verschärft hat und auf eine finale Entscheidung drängt. Denn früher oder später wird die libysche Regierungsarmee d...

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