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01.06.2011 / Inland / Seite 4

Mietexplosion an der Spree

Berlin: »Rot-roter« Senat empfiehlt sich zu Abgeordnetenhauswahlen im September mit Rekordzuwachs bei Wohnkosten

Christian Linde
Kurz vor den Wahlen im kommenden September hat der SPD-Linke-Senat in Berlin ein eindrucksvolles Ergebnis seiner Politik vorgelegt: den Mietspiegel 2011. Die Übersicht dient der Orientierung über die Höhe der ortsüblichen Mietpreise für vergleichbaren, nicht preisgebundenen Wohnraum für Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern mit Ausnahme des sozialen Wohnungsbaus und des Neubaus ab 2010. Die Mietpreise sind gegenüber der letzten Erhebung vor zwei Jahren geradezu explodiert. Im Vergleich zu 2009 erhöhten sie sich um durchschnittlich 7,9 Prozent. Das bedeutet einen jährlichen Zuwachs um nahezu vier Prozent (0,20 Euro). Die Steigerungsraten in den Jahren zuvor beliefen sich dagegen auf gerade einmal 0,8 Prozent. Damit kostet der Quadratmeter erstmals durchschnittlich mehr als fünf Euro nettokalt, nämlich 5,21 Euro statt zuvor 4,83 Euro. Der Mietspiegel bildet nicht den realen Durchschnitt ab, da nur Veränderungen durch Neuabschluß oder Mietveränderung im laufe...

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