Gegründet 1947 Donnerstag, 29. Oktober 2020, Nr. 253
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben
19.05.2011 / Inland / Seite 5

Der Feind stand links

Berliner Polizei vermutete vor Neonaziaufmarsch das größere Gewaltpotential bei den Gegendemonstranten

Claudia Wangerin
Die Berliner Polizei hat nach eigener Aussage vor dem Neonaziaufmarsch in Berlin-Kreuzberg am vergangenen Samstag nicht mit Gewalt von rechten Demonstrationsteilnehmern gegen Linke oder Migranten gerechnet, wohl aber »Versuche körperlicher Übergriffe auf ›rechte‹ Teilnehmer durch Personen der ›linken Szene‹« in Betracht gezogen. Dies geht aus einer Antwort der Pressestelle des Polizeipräsidenten auf einen Fragenkatalog von junge Welt hervor. »Gemäß der Gefahrenanalyse des LKA war ein vom Aufzug des Anmelders ausgehendes gefährdendes Ereignis eher auszuschließen«, teilte uns die Polizei mit. Ein Irrtum, denn sie mußte einräumen, von einer Gruppe Neonazis »überrannt« worden zu sein, die daraufhin friedliche Gegendemonstranten attackierte.

Die letztlich durch eine Blockade verhinderte Demonstration am 14.Mai auf dem Mehringdamm war von dem NPD-Kader Sebastian Schmidtke unter dem Motto »Wahrheit macht frei« angemeldet worden. Den ...

Artikel-Länge: 4572 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €