Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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17.05.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ungeplanter Ausfall

Alibi? Konzerneuropa nach Festnahme von IWF-Chef Strauss-Kahn geschockt. Bundesregierung beschwört Handlungsfähigkeit der globalen Finanzorganisation

Klaus Fischer
Konzerneuropa ist geschockt, einer seiner wichtigsten Lobbyisten im globalen Finanzkrieg scheint aus dem Spiel genommen: Dominique Strauss-Kahn, Exekutivdirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der IWF-Chef war am Sonnabend auf dem New Yorker Flughafen »John F. Kennedy« aus einem startbereiten Air-France-Jet geholt und in polizeilichen Gewahrsam genommen worden. Ihm wird u.a. versuchte Vergewaltigung einer Hotel­angestellten vorgeworfen. Allerdings berichteten französische Medien am Montag nachmittag, daß Strauss-Kahn ein Alibi hätte. Angeblich habe er zur Tatzeit mit seiner Tochter gegessen.

Die Affäre kommt zur Unzeit. Der in Washington ansässige IWF ist tief in die Euro-Krise involviert. Gemeinsam mit der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) zeichnet der Fonds für die sogenannten Rettungspakete an überschuldete Staaten und die dazu geschaffenen Instrumente (»Europäischer Stabilitätsfonds/Stabilistätsmechanismus«) verantwortlic...

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