10.05.2011 / Ansichten / Seite 8

Zwischenerfolg

Tarifverhandlungen an der Charité

Daniel Behruzi
Seit Montag wird an der Charité wieder verhandelt. Der einwöchige Erzwingungsstreik hat die Geschäftsleitung von Europas größtem Uniklinikum dazu gezwungen, von ihrer Blockadehaltung abzurücken und ver.di ein Angebot zu unterbreiten, auf dessen Grundlage ein Abschluß möglich erscheint. Dieser Zwischenerfolg hat allerdings einen bitteren Beigeschmack: Für das Serviceunternehmen Charité Facility Management (CFM) verweigert das Management weiterhin kategorisch, überhaupt über einen Tarifvertrag zu verhandeln. Die Senatsparteien SPD und insbesondere Die Linke – die sich im Landtagswahlkampf gern als Kämpfer gegen Lohndumping präsentieren – hätten jetzt Gelegenheit, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Schließlich ist die Charité zu 100 Prozent in Landesbesitz und diese wiederum Mehrheitseigentümer der CFM.

Der Arbeitskampf an der Charité – der während der Verhandlungen ausgesetzt, aber noch nicht beendet ist – ist schon jetzt einer de...

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