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29.04.2011 / Ausland / Seite 7

Betteln um Dollars

Während in Venezuelas Regierungslager die Angst vor einer Spaltung umgeht, hofft Opposition auf Millionenspenden der USA

André Scheer
Eine Woche nach der Verhaftung des Journalisten Joaquín Pérez Becerra in Venezuela und seiner folgenden Auslieferung an Kolumbien wächst der Druck auf die venezolanische Regierung, ihr Verhalten zu rechtfertigen. Der schwedische Staatsbürger war am Karfreitag aus Frankfurt kommend nach seiner Landung am internationalen Flughafen Maiquetia von den venezolanischen Behörden verhaftet worden, nachdem Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos eigenen Angaben zufolge seinen venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez um diesen Schritt gebeten hatte. Trotz zahlreicher Proteste von Menschenrechtsvereinigungen und linken Gruppen wurde Pérez Becerra am Montag nach Bogotá abgeschoben, wo er von den dortigen Behörden sofort verhaftet wurde. Kolumbien wirft dem Chef der von Stockholm aus arbeitenden Nachrichtenagentur ANNCOL vor, unter dem Namen Alberto Martínez »Botschafter der FARC in Europa« gewesen zu sein. Dieser bestreitet eine Mitgliedschaft in der Guerillaorganisat...

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