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29.04.2011 / Feuilleton / Seite 12

Wenn das Neue nur ein Aufguß des Alten ist

Franz Fühmanns »Prometheus« im Hessischen Landestheater Marburg

Franziska Lüdtke
Am Anfang steht ein scheinbar unveränderlicher Status quo: Die Alleinherrschaft des Titanen Kronos, der einst mit seinen Geschwistern seinen Vater Uranos gestürzt hatte. Der Mythos ist komplex. Annette Straubes Bühnenfassung des Fühmann-Romans »Prometheus. Die Titanenschlacht« zeigt Kronos’ Herrschaft im Olymp, die sich vor allem durch Stagnation auszeichnet. Jede Entscheidung begründet Kronos (Thomas Streibig) mit der Formel: »So ist es gut, so soll es bleiben, bis in alle Ewigkeit.« Von den anderen Titanen fordert er Gehorsam, und am besten möglichst viel Schlaf. Und die meisten fügen sich. Nur der zappelige Prometheus (Sebastian Muskalla) erträgt die Untätigkeit nicht. Er interessiert sich für die veränderlichen Dinge, für das, was für ihn seine Großmutter Gaia verkörpert. Fasziniert vom Leben und Sterben, vom Wechsel der Jahreszeiten, von der ständigen Veränderung will er alles sehen und wissen. Und quengelt so lange, bis Gaia ihm die Gabe der V...

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