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27.04.2011 / Inland / Seite 2

»Der Ton in der Linken ist rauher geworden«

Appell fordert Mitglieder der Partei auf, Machtkämpfe nicht über bürgerliche Medien auszutragen. Ein Gespräch mit Harald Schindel

Gitta Düperthal
Harald Schindel ist Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke und Unterzeichner des Aufrufs »fair play«

Sie fordern in einem Aufruf mit dem Titel »fair play« von prominenten Vertretern der Partei Die Linke, künftig darauf zu verzichten, in Medien wie Spiegel-online Machtkämpfe auszutragen. Was hat Sie dazu veranlaßt?

Der Ton in der Linken ist rauher geworden. Das hat ja jeder mitbekommen. Wir richten diesen Aufruf nicht gegen bestimmte Personen, sondern für ein faires Miteinander in der Linken, um die Demokratie in der Partei zu stützen und die Qualität der Meinungsbildung zu verbessern. Spiegel-online, Bild und andere Massenmedien tun nur, was sie immer tun: Sie wollen Einfluß auf die Meinungsbildung innerhalb der Partei Die Linke nehmen. Sie wollen in vermeintliche Fundis und Realos oder Regierungsbefürworter und Regierungsgegner spalten. Sie schreiben eine Seite hoch, die andere runter – und versuchen, dafür zu sorgen, daß wir alle gemein...

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