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21.04.2011 / Inland / Seite 4

Forschungsinstitut setzt weiter auf Kernenergie

Karlsruhe: Friedensklausel für KIT gefordert. Podiumsdiskussion an der Uni

Dietrich Schulze
Der nach der Katastrophe im japanischen Fukushima immer lauter werdende Protest gegen die Nutzung von Atomenergie prallt an der Bundesregierung ab. Zwar übt sie sich in Ausstiegsrhetorik, spielt aber in Wirklichkeit auf Zeit. Die Energiewirtschaft droht mit Versorgungsengpässen und Arbeitsplatzverlusten, und auch in der Wissenschaft wird weiter auf Atomforschung gesetzt. Zum Beispiel am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ein Zusammenschluß von Universität und Kernforschungszentrum.

Einer der KIT-Präsidenten, Horst Hippler, war einer der beiden Unterzeichner aus dem Hochschulbereich des Appells zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Zwei Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg Ende März erklärte ein weiterer KIT-Präsident, Eberhard Umbach, daß das Moratorium der Bundesregierung »allein der aktuellen Panik und Hysterie geschuldet« sei. Angst sei aber kein guter Ratgeber, so Umbach. Am Tag nach der Wahl verkündete er, »daß er – wi...

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