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20.04.2011 / Inland / Seite 4

Eine Woche Dauerfeuer

Vorbereitung auf den 1. Mai in Berlin: BZ-Serie stellt linke Anwälte und Politikerinnen sowie deren Mitarbeiter an den Pranger

Claudia Wangerin
Im zweiten Teil der Serie »Der 1.-Mai-Komplex – Wie die linksextreme Mafia in Berlin organisiert ist« hat die Springer-Zeitung BZ am Dienstag »Drahtzieher der linken Szene« geoutet. Es handelt sich – Überraschung – um völlig legal agierende Linke, die mit ihren Namen in der Öffentlichkeit auftreten. Darunter die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke), der Rechtsanwalt Sven Lindemann, der Bundestagsmitarbeiter und jW-Autor Nikolaus Brauns, der Betreiber des Buchladens »Schwarze Risse«, Friedhelm R. sowie die Berliner Abgeordnete der Linkspartei, Evrim Baba.

Genau genommen wird ihnen nichts Illegales vorgeworfen. Allerdings steht die Liste der »Drahtzieher« am Rand einer Doppelseite, die insgesamt als Teil 2 einer Serie über den »linksextremen Untergrund in Berlin« überschrieben ist. Im Hauptartikel »Die Krawall-Maschinerie« ist von einem »Netzwerk aus Vereinen, Anwälten und Spendern« die Rede. In den ersten Absätzen geht es um ...

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