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16.04.2011 / Inland / Seite 5

Ein-Euro-Job de Luxe

Kommunen wollen die Kostenvorteile von Leih- und »Bürgerarbeit« verbinden. Ver.di: Reguläre Beschäftigung wird weiter verdrängt

Ralf Wurzbacher
Zuerst die gute Nachricht: Das im Vorjahr großspurig angekündigte Modellprojekt der sogenannten Bürgerarbeit kommt nur schwer in die Gänge. Von den für 2011 geplanten bundesweit 34000 Stellen sind nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit (BA) bis dato erst 2500 besetzt und rund 7000 bewilligt worden. Das darf als Beleg dafür betrachtet werden, daß mal eines von vielen Dumpinglohnprojekten der Bundesregierung nicht greift. Gleichwohl wollen die Verantwortlichen am Ball bleiben. Man sei »optimistisch«, daß die Zahl der Geförderten »noch deutlich steigen wird in den kommenden Monaten«, zitierte die Agentur AFP eine BA-Sprecherin.

Leider könnte sie damit Recht behalten. Die schlechte Nachricht ist nämlich die, daß die Billiglöhner gemäß einem Beschluß des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) noch mieser bezahlt werden können als ursprünglich vorgesehen. Weil die Tätigkeiten als Leiharbeit zu entlohnen wären, sei ein erheblicher Zuwachs zu erwarten, glaubt man ...

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