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16.04.2011 / Feuilleton / Seite 13

Gröbere Kunstgriffe

Das Lapidare kommt ein wenig abhanden: Judith Herzbergs Familientrilogie am Deutschen Theater Berlin

Peer Schmitt
Hochzeit, Geburt, Tod: »Leben, das gab es früher einmal«, sagt ein Protagonist in Judith Herzbergs Stück »Leas Hochzeit«, dem ersten Teil ihrer Familientrilogie, die am Deutschen Theater Berlin zum ersten Mal überhaupt komplett an einem Abend aufgeführt worden ist. Der sehr gewollt doppeldeutige Titel des Abends, »Über Leben«, stammt wohl von Regisseur Stephan Kimmig.

Drei Theaterstücke – »Leas Hochzeit« (1982), Heftgarn« (1996), »Simon« (2002) – an einem Stück, gut und gern fünf Stunden lang. Zweifellos der Versuch, ein Ereignis zu setzen. Eine gehörige Kunstanstrengung.

Dabei ist »Leas Hochzeit« alles andere als ein Stück, das einen angestrengten Ton verlangt. Es ist schließlich ein Text über eine Party, wenn auch eine bitterböse. Die Hochzeitsparty ist für Tragikomödien meist ein glückliches Sujet gewesen. Familien treffen und quälen sich, Paare bilden und trennen sich in wechselnden Konstellationen. Persönliche Katastrophen nehmen im Sch...



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