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16.04.2011 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Formen der Abhängigkeit

In seiner Imperialismusstudie untersuchte Lenin 1916 das System diplomatischer und finanzieller Beziehungen zwischen Großmächten und kleineren Staaten

Spricht man von der Kolonialpolitik in der Epoche des kapitalistischen Imperialismus, dann muß bemerkt werden, daß das Finanzkapital und die ihm entsprechende internationale Politik, die auf einen Kampf der Großmächte um die ökonomische und politische Aufteilung der Welt hinausläuft, eine ganze Reibe von Übergangsformen der staatlichen Abhängigkeit schaffen. Typisch für diese Epoche sind nicht nur die beiden Hauptgruppen von Ländern – die Kolonien besitzenden und die Kolonien selber –, sondern auch die verschiedenartigen Formen der abhängigen Länder, die, politisch formal selbständig, in Wirklichkeit aber in ein Netz finanzieller und diplomatischer Abhängigkeit verstrickt sind. Auf eine dieser Formen, die Halbkolonien, haben wir bereits hingewiesen. Ein Musterbeispiel für eine andere Form ist z. B. Argentinien.

»Das südliche Südamerika, insbesondere Argentinien«, schreibt Gerhard von Schulze–Gaevernitz (1864–1943, deutscher Ökonom...

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