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15.04.2011 / Inland / Seite 4

Bewegung gegen Wohnungsnot

Konferenz in Berlin: Wissenschaftler, MieterGemeinschaft und Stadtaktivisten diskutieren über Gegenentwürfe zur neoliberalen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik

Christian Linde
Seit Jahren ist auf dem Berliner Wohnungsmarkt vor allem eines zu beobachten: Das Angebot an preisgünstigem Wohnraum nimmt kontinuierlich ab, und die Mieten steigen rasant an. In Teilsegmenten, insbesondere in den Innenstadtbereichen, ist bereits von einer Wohnungsnot auszugehen. Vor allem der Regierungsbezirk Mitte und die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg sowie Tempelhof/Schöneberg weisen bereits Hartz-IV-freie Zonen aus. Daß heißt, für Menschen, die von Arbeitslosengeld II leben müssen, steht im Rahmen der Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU) kein »angemessener« Wohnraum mehr zur Verfügung.

Gleichzeitig verengt sich auch das Marktangebot für »Normalverdiener«. Hinzu kommt, daß im Zuge des Ausstieges aus der Anschlußförderung im sogenannten sozialen Wohnungsbau auf absehbare Zeit rund 28000 Haushalte durch exorbitante Mietsteigerungen vom Verlust ihrer Wohnungen bedroht sind. Auf diese Entwicklungen weist die Berliner MieterGemeinschaft seit Jahren...

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