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11.04.2011 / Titel / Seite 1

NATO-Krieg in Sackgasse

Karin Leukefeld
Das militärische Patt in Libyen zwingt die ausländische Kriegsallianz zum Manövrieren. Das klarste Eingeständnis zur verfahrenen Lage, in die das Land unter Führung der NATO gebombt wurde, kam am Wochenende von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Er räumte im Spiegel ein: »Für diesen Konflikt gibt es keine militärische Lösung.« Den Vorwurf der Rebellen, die NATO verrate den Kampf gegen das Ghaddafi-Regime, wies Rasmussen zurück. Die Lufteinsätze seien teilweise durch schlechtes Wetter behindert worden. Die NATO hat bisher zweimal bewaffnete Rebellen »aus Versehen« getötet. Zudem gibt es Konflikte zwischen Militärs der Rebellen, wie Abdul Hafidh Ghoga, Sprecher des oppositionellen Übergangsrates bestätigte.

Angesichts der Situation unterstützt die Mehrheit im deutschen Bundestag einen »humanitären« Einsatz der Bundeswehr, sollte der von der UNO angefordert werden. Unter dem Schutz eines Sondereinsatzkommandos (SEK) der Bundeswehr solle medizinisch...

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