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05.04.2011 / Inland / Seite 4

Angst vor dem »Tarifknast«

Berlin: Sparten- und Berufsgewerkschaften protestieren gegen Pläne, das Streikrecht einzuschränken. Koalitionsausschuß will heute über Tarifeinheitsgesetz beraten

Rainer Balcerowiak
Es war ein buntes Bild vor dem Kanzleramt in Berlin. Einige hundert Gewerkschafter waren am Montag dem Aufruf des Deutschen Beamtenbundes (dbb tarifunion) und des Marburger Bundes (MB) gefolgt, um gegen die Pläne zu einem Tarifeinheitsgesetz zu protestieren, die heute im Koalitionsausschuß der Bundesregierung beraten werden. Viele dbb-Gewerkschaften hatten kleine Abordnungen geschickt, die mit ihren Organisationsfahnen und -jacken Präsenz zeigten. Stark vertreten war außer dem MB auch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), die sich derzeit in einer zähen Tarifauseinandersetzung um die einheitliche Entlohnung aller Lokführer befindet. Und auch die Freie Arbeiter­union (FAU) beteiligte sich an dem Protest gegen die geplante Einschränkung des Streikrechts.

Vor Beginn der Kundgebung wurden Angehörige einiger von den Gesetzesplänen betroffenen Berufsgruppen wie Flugbegleiter, Lokführer, Ärzte und Journalisten symbolisch in Ketten gelegt und in eine...

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