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29.03.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nicht alles im Blick

Untersuchungsberichte zur BayernLB: 3,7 Milliarden Euro verspielt, aber manche Zusammenhänge scheinen nicht zu interessieren

Stefan Müller
Fleißig war man offenbar im Untersuchungsausschuß zur BayernLB, einig wurde man nicht. Nach gut einem Jahr Recherche und Zeugenbefragungen präsentierten am vergangenen Mittwoch Regierung und Opposition des bayerischen Landtags abweichende Ergebnisse.

Unbestritten ist: Die Landesbank des Freistaates hat durch ihr Engagement bei der maroden Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) 3,7 Milliarden Euro verloren. Zuvor mußte das Institut bereits mit zehn Milliarden Euro an Steuergeldern vor der Pleite gerettet werden. Die Untersuchungsberichte zeigen, worauf der Ausschuß seine Scheinwerfer gerichtet hatte, aber mehr noch, worauf nicht, und was im dunkeln bleiben sollte.

Beim Dissens zwischen Regierungs- und Oppositionsbericht geht es vordergründig um die Frage, ob der damalige Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Bank, Exfinanzminister Kurt Faltlhauser (CSU), sowie sein Stellvertreter, Exsparkassenpräsident Siegfried Naser, im juristischen Sinne haften. N...



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